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UNTERRICHTSGESTALTUNG.





Unterrichtsgestaltung 1



Wie gestalten wir den Lernprozess?

⇒  Hier die Gestaltung unseres Lernprozesses als PDF

Jedes Kind lernt, indem es Erfahrungen mit seiner Umwelt und Erfahrungen mit sich selbst macht, diese verarbeitet und mit immer neuen Erfahrungen verknüpft.
So erweitert es sein Wissen in einem stetigen Prozess, der sich eigenaktiv vollzieht.
Jedes Kind lernt selbständig und auf seinen eigenen Wegen. Die Begleitung dieser individuellen Lernprozesse ist uns wichtig. Wir setzen dabei auf eine anregende, vertrauensvolle Lernumgebung, individuelle Anforderung und Unterstützung sowie auf das regelmäßige gemeinsame Nachdenken über die eigenen Lernfortschritte und Lernhemmnisse.
Unsere Lerngruppen sind heterogen zusammengesetzt. Die Kinder haben unterschiedliche Vorerfahrungen, Lernstände und Lernstrategien. Sie haben unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten.

Wir möchten,

" dass die Kinder mit ihren unterschiedlichen Lernausgangslagen ihre individuellen Fähigkeiten entfalten und sich zunehmend Wissen und Fertigkeiten aneignen.
" dass sich die Kinder die Freude am Lernen erhalten, gerne in die Schule kommen, Zutrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln und achtsam miteinander umgehen.

Um unsere Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung ihrer fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen zu fördern, gestalten wir unseren Unterricht mit vielfältigen Methoden, Arbeitsformen und Materialien. Abhängig vom jeweiligen Lerngegenstand entscheiden wir, ob ein Lehrervortrag, ein Unterrichtsgespräch, eine Gruppen- Partner- oder Einzelarbeit eingesetzt wird. Diese Unterrichtsformen werden ergänzt durch freiere Arbeitsformen wie der Projekt- und Werkstattarbeit, dem Lernen an Stationen, an Tages- und Wochenplänen. Hier lernen die Kinder in besonderem Maße über ihre individuellen Lernstrategien nachzudenken, sich die Lernzeit einzuteilen und Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen. Dazu gibt es eine Fülle von Materialien wie Lehrwerke, Arbeitshefte, Arbeitsblätter, Literatur, Nachschlagwerke, Medien wie Computer, unterstützende konkrete Materialien und Lernprogramme. Besonders begabten Kindern wird so ermöglicht, anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, während gleichzeitig die Schwächeren die Förderung und Hilfe bekommen, die sie brauchen.

aktuelles

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Kooperatives Lernen an unserer Schule

Schon die Erstklässler unserer Schule erfahren, wie bereichernd es ist, die eigenen Ideen auszutauschen und gemeinsam Neues zu entdecken. Um alle Kinder in ihrem Denken und Lernen anzuregen, wird das Kooperative Lernen an unserer Schule großgeschrieben.

"Gibt es etwas, das in allen Märchen gleich ist?"
Kein Finger geht in die Höhe, kein Kind ruft das Ergebnis in die Klasse. Die Kinder sind ruhig, die meisten denken nach, einige flüstern, sind aber schnell wieder bei sich.
"Nun sprich mit deinem Nachbarn über deine Gedanken."
Die Kinder wenden sich einander zu, erzählen sich, was sie über Märchen und gemeinsame Merkmale wissen, einige Kinder bleiben stumm, schauen sich an. Die Lehrerin geht zu ihnen und gibt eine Anregung. Nach einer Weile gibt die Lehrerin das Zeichen für die Plenumsarbeit.
"Tom, was meint ihr, ist in allen Märchen gleich?"
Tom spricht über die gemeinsamen Gedanken zum Thema. Andere Kinder melden sich. Tom nimmt sie dran. Es entwickelt sich ein Gespräch. Jedes Kind hat die Möglichkeit, sich zu äußern. Die Lehrerin hält sich mit Kommentaren zurück, sorgt lediglich behutsam für die Einhaltung der Gesprächsregeln.

Unterrichtsgestaltung 1

So geht es zu bei der Kooperativen Lernform DAB (Denken, Austauschen, Besprechen). Kooperative Lernformen haben das Ziel, alle Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe zu aktivieren. Durch Zeit zum Denken und Zeit zum Austausch werden Denkprozesse stimuliert, die Kommunikation sowie die Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen gefördert.
Diese Kooperativen Lernformen lernen bei uns alle Kinder von der VSK bis zur 4. Klasse kennen: DAB, Platzdeckchen, Kontrolle im Tandem, Nummerierte Köpfe, Minipuzzle. Alle dienen der SchülerInnenaktivierung sowie des Trainings von Gesprächs- und Kooperationsformen.

An unserer Schule gibt es einen abgestimmten Methodenplan, der festlegt, in welcher Klassenstufe welche Kooperative Lernform eingeführt und im laufenden Unterricht umgesetzt wird.

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Lernprozessbegleitung

Für einen gelingenden Lernprozess ist eine fundierte, aufmerksame und transparente Begleitung durch die Lehrkräfte erforderlich.
Durch die Lernbeobachtung und schriftliche Lernerfolgskontrollen erhalten die Lehrerinnen und Lehrer Kenntnis über den Lernstand und den individuellen Förderbedarf der einzelnen Schüler. Die Beschreibung der Ziele des Unterrichts und der Anforderung sowie die Beurteilung durch Zensuren, Berichte und Gespräche gibt den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern die Möglichkeit, die Leistungen und den individuellen Lernfortschritt einzuschätzen. Auch die Zeugnisse enthalten jeweils die beiden Aspekte der Bewertung: Zum einen geht es um die Orientierung an den für die Klasse festgelegten Standards, zum anderen wird jeweils auch die individuelle Lernentwicklung festgehalten.

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Wir stützen uns dabei auf eine Reihe abgestimmter Instrumente:

" Erfassung der Lernausgangslagen
Beginn 1. Klasse und Lernstandserhebung 3. Klasse
" Regelmäßige Durchführung standardisierter Tests
HAVAS für Kinder im Vorschulalter, ."HSP"-Hamburger Schreibprobe, Stolperwörterlesetest, Hamburger Lesetest, Hamburger Rechentest
" Schriftliche Lernerfolgskontrollen
Tests, Klassenarbeiten, Präsentationen
" Regelmäßige Gespräche "zwischendurch" über Lernfortschritte, Probleme, nächste Schritte
Vieraugengespräche, Feedback - Runden am Ende einer Stunde, eines Tages, eines Lernabschnittes
" Lernentwicklungsgespräche
Halbjährliche Kind-Eltern-Lehrer-Gespräche
" Lernvereinbarungen
Halbjährlich werden am Ende der Gespräche Lernvereinbarungen geschlossen

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